Andere Wohnformen,  Betreutes Wohnen,  Mehrgenerationen-Häuser

Vorgestellt: Vier Wohnformen

Die wenigsten von uns befassen sich aktiv mit der Frage, wo und wie wir im Alter wohnen möchten. Dabei lohnt es sich, sich rechtzeitig darum zu kümmern.

Vier der vielen möglichen Wohnkonzepte möchte ich euch hier vorstellen:

 

Leben im Quartier

In der eigenen Wohnung leben ist für die meisten von uns das erstrebenswerteste. Wer sich entscheidet noch einmal umzuziehen, zum Beispiel in eine kleiner Wohnung, sollte folgendes beachten:

  • Gibt es vernetzte Nachbarschaftsangebote, die zu einem seniorengerechten Wohnen beitragen?
  • Sind Arzt, Apotheke und Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe?
  • Gibt es eine gute Nahverkehrsanbindung?

Klug ist es sich in der neuen Umgebung möglichst schnell um soziale Kontakte zu kümmern. Hilfreich kann hierbei eine ehrenamtliche Tätigkeit sein.

Ansprechpartner: Seniorenbüros oder -treffs vor Ort, Wohnberatungsstellen.

 

Mehrgenerationenwohnen

Mehrere Generationen wohnen in eigenen Appartements in einem Haus oder Wohnkomplex zusammen. Rs gibt Gemeinschaftsräume für Feiern, Treffen, gemeinsames Kochen usw. Jeder hilft jedem, zum Beispiel betreuen die älteren die Kinder oder Haustiere und die Jungen helfen beim Einkaufen usw.

Verpflichtungen sollten schriftlich geregelt werden. Wichtig ist auch, dass der Einzelne genügend Privatsphäre hat.

Ansprechpartner: Seniorenbüros und Wohnberatungsstellen.

Infos des Bundesfamilienministeriums

 

Betreutes Wohnen

Unter dem Begriff “betreutes Wohnen” findet sich vieles, zum Beispiel “Wohnen mit Service” oder “Wohnen 50plus”.  Die Mieter wohnen vollkommen selbstständig. Je nach Vertrag kommen Serviceleistungen, wie Essen, Putzen usw. dazu. Notrufanlagen in den Wohnungen sind in den meisten Fällen vorhanden.

Hier muß darauf geachtet werden, dass jeder Service zusätzlich bezahlt werden muß. Wichtig ist auch zu prüfen, ob man im Pflegefall noch einmal umziehen muß oder ob die Pflege vor Ort gewährleistet ist. Den Vertrag unbedingt prüfen lassen.

Ansprechpartner: Wohnperatungsstellen, Wohlfahrtsverbände.

 

Barrierefreies Wohnen

Um im geliebten Zuhause bleiben zu können, ist meist ein Umbau notwendig. Evtl. werden Rampen, Treppenlifte, Türverbreiterungen für den Rollstuhl usw. benötigt. Diese Umbaumaßnahmen sollten möglichst frühzeitig und nicht erst bei Eintreten der Hilfsbedürftigkeit vorgenommen werden. Die pflegekasse bezuschußt jede Baumaßnahme mit bis zu 4.000 €.

Ansprechpartner: Wohnberatungsstellen, Pflegekassen.

 

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